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Hockenheim
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Mein kürzestes Rennen - und schon wieder hat's gerappelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Training

Am Freitag können wir eine Stunde zum freien Fahren auf die Piste des Hocken-
heimrings. Für fette 170,00 € pro Fahrer – und wir haben bezahlt! Das Fahren hat Spaß gemacht und am Ende fehlen 0,5 sec zum Schnellsten.
Im Zeittraining ging ich anfangs mit gebrauchten Vorderreifen für ein paar Runden auf die Strecke, dann nach dem Reifenwechsel das Dilemma: Gelbphasen en masse, zwei freie Runden blieben, aber in denen habe ich keine Zeit zusammen gebracht. Wie haben das die anderen hinbekommen? Startplatz 21 die magere Ausbeute.

Rennen 1

17.30 Uhr, trocken, was lt. Wetterbericht nicht unbedingt zu erwarten war, ab in die Startaufstellung und los geht’s. Ich komme relativ gut weg, aber nach 300 Metern auf Höhe der Rennleitung bekomme ich einen Stoss aufs Seitenteil, der Clio dreht sich schlagartig rum und wir knallen rückwärts in die Boxenmauer. Das war nicht nett Herr Milde! Ich bin jetzt noch fassungslos! So etwas ist mir noch nie passiert und ich habe schon einige Dinger erlebt.
Die Bestandsaufnahme ergibt: Hinterachse + diverse Teile kaputt – linke Ecke stark eingedrückt – schwere Richtarbeiten. Nichts mit gemütlichem Zusammensein im Fahrerlager.  
Die Mintgen Truppe beschließt, als klar war, dass Renault Motorsport die notwen-
digen Teile nicht vorrätig hat, einen in Mayen verbliebenen Clio „auszuschlachten“. Das übernimmt die zuhause gebliebene Susanne Mintgen. Ich setzte mich mit Markus in Richtung Eifel ab.  Markus besteht darauf zu fahren – kann ich nicht verstehen. In Emmelshausen treffen wir Susanne, übernehmen die wertvolle Fracht und sind dann um 23.00 Uhr wieder im Fahrerlager. Dort wurde kräftig gearbeitet. Mein kleiner gelber Schrotti sah schon fast wieder salonfähig aus. Um 2.00 Uhr war’s geschafft! Alle todmüde aber der Clio technisch und auch optisch einwandfrei. Ohne die Mädels und Jungs wäre das nicht zu schaffen gewesen.

Rennen 2

Total motiviert stelle ich mich ans Ende des Starterfeldes (ich war ja der erste Ausfall) Der Start ist frei, mein Start leider eher mäßig. Dennoch stelle ich nach der ersten Runde happy fest: ich fahre noch und mein Rennauto ist genauso gut, wie in den Trainings. Gute Arbeit!
Jetzt kann’s losgehen, die Pace kann ich gut mitgehen, ich habe sogar das Gefühl in einigen Passagen bin ich schneller als meine Vorderleute. Nach einigen Runden fairer Rangeleien habe ich bereits 8 Plätze gutgemacht. Weiter so! Aber es sollte halt nicht sein! Plötzlich bricht der Clio beim Anbremsen nach links aus!?! Das verstärkt sich immer mehr, daß ich ratlos die Box ansteuere. Nach einem kurzen Check schickt mich Michael Mintgen wieder ins Rennen, um wenigsten ein Pünktchen aus Hockenheim mitzubringen. Was gelingt, aber fahrbar war das Auto leider nicht mehr. Später stellte sich heraus, die rechte Antriebswelle quittierte den Dienst. Kommt vor, gerade in Hockenheim, kann keiner was dafür, aber ich find’s trotzdem „bescheiden“. Ein bisschen Lohn für die harte Arbeit am Wochenende hätten wir alle verdient.
That’s race – hatten wir schon mal, trifft aber zu.

Nun gibt’s wieder viel Arbeit für meine Partner Egon Welker (Autolackierei) und Roman Krautkrämer (Karosseriebau). Dabei hatten beide bereits vor Hockenheim das Unmögliche möglich gemacht, denn einen Termin hatte ich logischerweise nicht und sie hatten Ihre Werkstätten voll.

FAZIT: Auf zum Sachsenring! Wir lassen uns nicht unterkriegen!

Copyright(c) 2005 Jutta Beisiegel. Alle Rechte vorbehalten

 


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